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    September 30

    Oktober

     

     

     

    Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!

    Die Luft ist still, als atme man kaum,

    Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,

    Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

     

    Oh stört sie nicht, die Feier der Natur!

    Dies ist die Lese, die sie selber hält,

    Denn heute löst sich von den Zweigen nur,

    Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

     

    Friedrich Hebbel 

     
     
     
     
    Ich hoffe ja darauf, dass es so einen Oktober-Herbsttag auch bald geben wird.
    Die Wetterprognosen für die nächsten Tagen sprechen leider dagegen.
     
    September 29

    Kastanien

     

     

    Gestern hatten wir uns bei dem schönen Herbstwetter kurzfristig entschlossen in dem kastanienreichen Frankweiler zur Naturfreundehaushütte zu wandern und gleichzeitig unterwegs Eßkastanien zu sammeln, wenn es denn welche geben sollte.

    Ja, es gab schon welche und sie fielen und fallen immer noch in großen Mengen von den Bäumen. Anscheinend ein gutes Kastanienjahr.

    Da wir ein ansehnlich gefülltes Kastaniensäckchen mit heimbrachten, will ich sie auch gleich konservierend verarbeiten, nicht dass es mir wieder geht wie so oft schon in den Vorjahren, sie vertrocknen und vor lauter "kleiner Einwohner" nicht mehr genießbar sind.

    Hatte mich auch gleich internetmäßig ein bisschen schlau gemacht, wie man unten sieht. Werde dann einen Teil mit eingeschlitzter Schale einfrieren und einen Teil vorher kochen, pellen und ebenfalls einfrieren. So bin ich dann schon mal  gerüstet für die leckeren Kastanienplätzchen, die dann den weihnachtlichen Gebäckteller dieses Jahr bereichern sollen.

     

     

    Edelkastanie: Brot der Armen

    Obwohl sie eine echte Nussfrucht ist, hat die Edelkastanie einen dreimal geringeren Energiegehalt als die Walnüsse oder Erdnüsse. Mit nur 2 % liegt der Fettgehalt ungewöhnlich niedrig. Die ausgewogenen Mengen an Stärke und Zucker machen die Edelkastanie zur leicht verdaulichen Nahrung für Kleinkinder und Rekonvaleszente. Die Muskelstärkung, die ihr nachgesagt wird, empfiehlt diese Frucht gleichermaßen für Heranwachsende und ältere Menschen. In Verbindung mit den enthaltenen Gesundheitsförderern ist die Marone weitaus mehr als das "Brot der Armen" und gehört entsprechend oft auf jeden Speisezettel.
    Hauptnahrungsmittel
    Früher war die Edelkastanie, teils auch als Süße oder Esskastanie bezeichnet, ein Hauptnahrungsmittel in vielen Mittelmeerländern. Sie wächst wild im Wald und war vor allem für arme Bevölkerungsschichten ein wesentlicher Bestandteil der Ernährung. Dieser hohe Stellenwert beruht auf dem hohen Anteil an Kohlenhydraten von über 40 %. Die Früchte lassen sich entsprechend gut zu Mehl verarbeiten. Die billige Kartoffel hat die Nussfrucht in dieser Funktion allmählich abgelöst. Heute gelten Maronen als Delikatesse und erzielen am Markt stolze Preise. Vor allem Verarbeitungsprodukte wie Brotaufstrich, geschälte Maronen und Püree sind teuer.
    Mineralstoffquelle
    Die Marone besteht zu knapp 2 % aus Mineralstoffen: vor allem Magnesium, Phosphor und Kalium. Das für den Wasserhaushalt der Zellen so wichtige Element Kalium macht fast die Hälfte der Mineralstoffe aus. Bemerkenswert ist aber auch der für eine Nussfrucht hohe Vitamin-C-Gehalt (25 mg/100 g) und das mit 1 mg ebenfalls gut vertretene Vitamin E. Die typisch hohen Vitamin-B-Werte der Nüsse finden sich in der Marone gleichfalls.
    Fruchtverwertung
    Fast jeder kennt "heiße Maroni". Ihr Duft fehlt auf kaum einem herbstlichen Volksfest oder Weihnachtsmarkt. Es handelt sich um mit der Schale geröstete Früchte. Zunehmend finden sich geschälte, in Laminatbeutel unter Hochvakuum verschweißte und anschießend sterilisierte Kastanien im Handel. Spezialitätengeschäfte führen auch tiefgefrorene Kastanien. Wer selbst einen Vorrat auf diese Weise konservieren will, muss die rohen Früchte vor dem Frosten einschneiden und zum Gebrauch dann noch tiefgekühlt ins kochende Wasser oder in den vorgeheizten Backofen gegeben. Paste und Creme wird vorwiegend in Dosen angeboten. Kastanien-Creme hat einen höheren Zuckergehalt (bis 60 %) als Paste. Auf 6 bis 8 % Wassergehalt getrocknet lassen sich Kastanien fast unbegrenzt lagern. Vor Gebrauch müssen sie einige Stunden in Wasser einweichen.
    Umfassender Nutzen
    (Einen Teil entnommen von Helga Buchter-Weisbrod)

     

     

    Noch ein schöner Link zu Keschde: klick hier.

     

    September 22

    Put your hand in the hand

     
    Diesen Gospelsong (mir auch noch als Oldie bekannt), will ich mal hier festhalten, damit er ein Ohrwurm für mich wird.... wir proben ihn gerade in unserm Gesangverein:
     
     Donny Hathaway
     
         
     
    Evis Presley
     
     
      

      Crystal Gayle

     
          
     
     Gene MacLellan
     
     
          
     
     

    September 21

    Bildbearbeitung, eine feine Sache

     

    Vor ein paar Jahren war es die Aquarellmalerei die mich fesselte. Zur Zeit ist es die Bildbearbeitung am Computer.

    Es geht schnell und man kann unendlich viel, sogar aus einem nicht so gut geratenen Foto, machen.

    Zum Beispiel, kann es abstrakt oder wie ein Aquarell aussehen, man kann es  beschriften, als Hintergrund benutzen, einrahmen, einen Ausschnitt machen, verkleinern, ein Puzzle, oder ein Negativbild, Karten, Etiketten, in Briefpapier einbauen und  auch vieles mehr daraus fertigen. Man hat unbegrenzte Möglichkeiten.

    Ganz zu schweigen von dem Zusammenstellen einer DVD mit den bearbeiteten Bildern, verschiedenen Blenden und passender Hintergrundmusik. Aber das ist nochmal ein Extrathema und benötigt etwas mehr Zeit und Geduld, doch auch sehr lohnenswert.

    Ich vermute, meine  Aquarellfarben und Pinsel müssen noch eine Weile auf mich warten.

    Das Fotografieren und die Bildbearbeitung sind wesentlich flotter und die Speichermöglichkeiten im PC zudem platzsparender als diese großen Sammelmappen und Alben, die aus Regalen und Schränken äußerst selten oder aber auch so gut wie nie hervorgeholt werden.

     

    Vor der Bearbeitung:

    Geranien und Fächerblumen im September 

    Nachher, einem Aquarell ähnlich:

          Photobucket

    Als Relief:

    Geranien und Fächerblumen Relief

    Füller und Tinte:

    Füller- und Tinte-artzeichnung

     

    September 20

    Bauernmarkt in Speyer

     

     

    Zum 14. Mal findet in Speyer auf der Maximilianstraße vor der Kulisse des Doms der größte Bauernmarkt in Rheinland-Pfalz statt. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Frau Hannelore Steinhauer (Lauterecken), die Vorsitzende des Landfrauenverbandes Pfalz.

    Mahr als 100 Anbieter aus der Region Vorder- und Südpfalz präsentieren auf dem Bauernmarkt am 20. und 21. September 2008 in Speyer ihre hochwertigen selbst erzeugten Produkte aus dem landwirtschaftlichen oder weinbaulichen Betrieb, zeigen bäuerliches Kunsthandwerk und laden ein, regionale Spezialitäten zu probieren.

     

    Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ein bisschen frisches Obst und Gemüse eingekauft und vor allem wie jedes Jahr "Grumbeersupp un Quetschekuche" genossen. Dafür blieb dann auch mal unsere Küche kalt, zumindest für ein paar Stunden Smiley mit geöffnetem Mund.

    Denn aus den eingekauften Zwetschgen gab es eben, zum Nachmittagskaffee, noch einmal selbstgebackenen

    Kaffeetasse Quetschekuche Kaffeetasse.

     

    IMG_0209

    September 15

    Ein Schmerz

     

     

    Ein Schmerz wie unverschämt

    mich schon seit Tagen lähmt.

    Es muss der Ischiasnerv wohl sein,

    der ausstrahlt bis ins untere Bein.

     

    Eingeklemmt wehrt er sich nun,

    was kann man nur dagegen tun?

    Doch will ich nicht verzagen,

    morgen dann den Doktor fragen.

     

    Ahne schon, er sieht mich ratlos an,

    er weiß auch nicht recht, was er da machen kann.

    Schreibt ein Rezept und einen Überweisungsschein und meint:

    "Es können nur die Knochen und das Alter sein".

     

     

    ©  by Gisela

    September 11

    Septembergarten

     

    Voller Wonne betrachte ich meinen Septembergarten,

    wünsche mir, die Zeit bleibt stehen,

    der Winter lässt ganz lange auf sich warten,

    möchte wie der Garten immerzu gerne die Sonne sehen.

     

    Wie auch die Blumen bin ich ein Sommerkind,

    will kalte, dunkle Tage nicht haben.

    Eisblumen im Winter ein Trost für mich sind,

    erinnern an Sommer und Bienen, die am Blütennektar sich laben.

       

    © Gisela

     

     

    September 08

    Großeltern, Enkel und noch einmal etwas zum Thema Pilze.

     

    Gestern hatten die Eltern unserer Enkelkinder Ausgang. Wir durften, und das mit Vergnügen, unsere Großelternpflichten übernehmen.

    Da unser Dienstbeginn um die Mittagszeit war, luden wir die beiden dann auch gleich zum Mittagessen ein. Es ging ins Naturfreundehaus  in Iggelheim.  Dort wird sehr gut gekocht, es ist auch mit Kindern am unkompliziertesten, weil man das Essen an der Theke bestellen und gleich bezahlen kann und eben auch wieder gehen, wann einem danach ist und nicht ewig auf den kassierenden Kellner warten muss. Zudem gibt es dort auch noch einen Spielplatz und was das Beste ist, es gibt einen großen Informationstisch mit frisch gesammelten Pilzen. Schildchen daneben, mit den Namen der Pilze. Am aufgemalten Smilie sieht man zudem gleich, welches ein guter, nicht sooo guter, schlechter oder gar giftiger Pilz ist. Letztere haben noch einen dicken roten Punkt auf dem Schildchen.

    Ganz unbedarfte können dort auch an einem Pilzlehrgang teilnehmen, der jetzt zur Pilzsaison angeboten wird. Ich hatte Glück und bekam gerade die Ankunft der Lehrgangsteilnehmenden mit, begutachtete die gesammelten Kostbarkeiten und konnte auch noch ein paar Fragen stellen. So für mich und meine Pilzkenntnisse eine schöne Bereicherung.

    Ganz zu schweigen davon, dass die Speisekarte des Naturfreundehauses auch leckere Pilzgerichte anzubieten hat.  Nutzten wir Erwachsenen natürlich aus, während Kinder anscheinend noch nicht so auf Pilzgerichte stehen. Der Kleinste bestellte sich einen Winzerteller, hört sich ja auch richtig erwachsen anAnimoticon, den er natürlich nicht packte.

    Wie gut, dass der Opa sich nur Nudeln mit Pilze bestellt hatte, so konnte er noch mithelfen einen Teil des Winzertellerfleischberges zu bewältigen.

    Nach dem Mittagessen gab es dann aber noch richtiges Kinderprogramm. Wir vergnügten uns erst im Iggelheimer Tier- und Vogelpark und später im Hasslocher.....und weil die Kinder ja nicht mehr ganz so klein sind, war am Spätnachmittag computern angesagt, für Enkelkinder und die Computer-Oma Computer.

     

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    September 05

    Kostenlose Nahrungsmittel....

     

    Wald-Pilze

     

    Dieses Jahr haben wir, im Gegensatz zu dem vorigen, ein sehr gutes Pilzjahr.

    Dreimal sind wir schon los gefahren und wurden immer fündig.

    Die letzten beiden Male hatten wir uns gezielt auf Röhrenpilzsuche begeben, wie Stein-Birken- und Maronenpilze und wurden nicht enttäuscht.

    Heute fuhren wir dann mit dem Fahrrad los in die nah gelegenen Wälder von Dudenhofen. Ich hatte richtig Lust auf Parasolpilze oder auch große Schirmpilze genannt, die man wie Schnitzel panieren und braten kann. Diese Lamellen-Pilze sind so groß, dass man sie schon vom Weiten erkennt.

    Nach einer längeren Radtour sind wir auch diesmal fündig geworden. Wir sahen so viele, dass wir nur einen Teil ernteten. Also, es gibt noch genug für unsere Nachsucher.

    Es gab also Parasolpilzschnitzel, richtig paniert, wie man auch Schweineschnitzel panieren kann und in Butterschmalz gebraten.

    Der Rest an Pilze wurde klein geschnitten und mit Zwiebeln, Knoblauch und Butter gebraten. Am Schluß kam noch Creme fraiche hinein und viel Petersilie und Schnittlauch. Dazu ab es Salzkartoffeln.

    Sah so aus:

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    War zudem auch noch ein sehr preisgünstiges Mittagessen, nahezu kostenlos Smiley.

    September 03

    Wer es gerne scharf mag:

     

     

    © by Gisela

     

    Karottensuppe mit Ingwer und Chili

     

    für 2-4 Personen

     

     

    Zutaten:

     

    500 g Karotten, waschen, evtl. schälen und in Scheiben schneiden

    2 El Öl oder Butter

    1 Stückchen Ingwer, etwa halbe Daumengröße oder weniger je nach Geschmack, würfeln oder in Scheiben

    1 mittlere Zwiebel, würfeln

    1 Knoblauchzehe, würfeln

    1 rote Chili , evtl. von den Kernen befreien und in Streifen schneiden

    1 l Gemüse oder Fleischbrühe

    2-3 Stängel Zitronenthymian oder Thymian

    1 kleinen Stängel Rosmarin

    1 Prise Zucker

    Salz und frisch gemahlenen Pfeffer

    1/2 Bund oder ein paar Stängel Petersilie

     

    Zubereitung:

     

    • Butter oder Öl oder ein Gemisch von beidem erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Chili kurz darin andünsten.
    • Die Karotten dazu und kurz mitdünsten.
    • Mit Brühe aufgießen.
    • In etwa 20 -30 Minuten gar kochen, dabei kurz vor Schluß Thymian und Rosmarin dazu geben.
    • Mit dem Pürierstab pürieren
    • Anrichten und mit gehackter Petersilie bestreuen.

     

    Das war unser heutiges Mittagessen, dazu bzw. danach gab es bei uns den Apfelstreuselkuchen:

     

    Apfelstreuselkuchen

    © by Gisela

    September 01

    Erlebnistag Deutsche Weinstraße

    „Goldige Pfalz“ lautet das Motto des diesjährigen „Erlebnistags Deutsche Weinstraße“ am 31. August 2008. Dem Motto entsprechend wird am beliebten Radfahrtag, zu welchem die Pfalzwein-Werbung als Veranstalter mehrere hunderttausend Besucher erwartet, vieles zu sehen sein, was golden glänzt: Produkte wie Wein, Brot, Wurst, Saumagen oder Nudeln beispielsweise, die mit Goldmedaillen der Landwirtschaftskammer bzw. DLG ausgezeichnet sind, sollen entlang der Strecke an verschiedenen Stellen angeboten werden.

    In den Weinstraßen-Gemeinden gibt es am letzten Sonntag im August ein buntes Unterhaltungs-Programm mit vielen Attraktionen. Bei Musik, Sport und Spiel finden Jung und Alt, Singles und Familien eine Vielzahl von Möglichkeiten, einen unvergesslichen Sommertag zu erleben. An Ständen, in Zelten, Gasthäusern und unter freiem Himmel werden Pfälzer Wein und Sekt ausgeschenkt und kulinarische Köstlichkeiten der Region angeboten. Überall laden Winzer und Köche, Vereine und private Initiativen zum Mitfeiern ein.

    (Aus "Zum Wohl die Pfalz")

     

    Dieses Jahr waren wir zwar nicht mit dem Fahrrad dabei, denn so eine Tour von Speyer aus, bis zum Beispiel nach Hainfeld und von dort über die heutige autofreie Weinstraße bis Neustadt von dort wieder nach Speyer, war uns einfach zu anstrengend. Ein paar mal hatten wir das ja auch in vorhergehenden Jahren mitgemacht und genau diese beschriebene Strecke befahren,  dabei sicher gute 70 km zurückgelegt. Wenn man fit ist kann man die Tour auch über die gesamte Weinstraße ausdehnen, was bestimmt etliche, vor allem junge Leute, sich heute antaten, dabei durch die Weinorte Staus in Kauf nahmen, bei denen man nur Fahrad schiebend und sehr langsam vorankam.

    Wir machten es uns einfach, fuhren mit dem Auto bis Mußbach und liefen dann in den Ort. Genossen die Gastlichkeit in verschiedenen Höfen wanderten eine kleine Strecke durch die Weinberge nach Gimmeldingen und wieder zurück nach Mußbach. Bei dem heißen Sommertag von ca. 31 Grad, empfanden wir das als gerade anstrengend genug. Dabei fotografierte ich noch ein paar Restaurants mit ansprechenden Speisekarten und schönen Gartenwirtschaften, die wir uns demnächst mal genauer ansehen und die gut klingenden Gerichte auf der Speisekarte erschmecken wollen.

      

          

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