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July 31 | Der August Nun hebt das Jahr die Sense hoch und mäht die Sommertage wie ein Bauer. Wer sät, muß mähen. Und wer mäht, muß säen. Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer. Stockrosen stehen hinterm Zaun in ihren alten, brüchigseidnen Trachten. Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun, mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau'n die eine Reise in die Hauptstadt machten. Wann reisten sie? Bei Tage kaum. Stets leuchteten sie golden am Stakete. Wann reisten sie? Vielleicht im Traum? Nachts, als der Duft vom Lindenbaum an ihnen abschiedssüß vorüberwehte? In Büchern liest man groß und breit, selbst das Unendliche sei nicht unendlich. Man dreht und wendet Raum und Zeit. Man ist gescheiter als gescheit, - das Unverständliche bleibt unverständlich. Ein Erntewagen schwankt durchs Feld. Im Garten riecht's nach Minze und Kamille. Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille. Wie klein ist heut die ganze Welt! Wie groß und grenzenlos ist die Idylle... Nichts bleibt, mein Herz. Bald sagt der Tag Gutnacht. Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht, ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer. Dann wünsche deinen Wunsch, doch gib gut acht! Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer. Erich Kästner | July 28
Seit gestern ist nun mein Geburtstag endgültig Vergangenheit. Die letzten Gäste sind abgereist und der Alltag hat mich wieder, mit all seinen An-und Unannehmlichkeiten.
Es ist heiß bei uns in Speyer. Das Thermometer einige Grade über 30 Grad geklettert und die Bettwäsche der Übernachtungsgäste rotiert in der Waschmaschine. Da soll ich gleich raus und die Wäsche auf die Wäschespinne hängen? Muss wohl sein, denn der Trockner kommt bei mir nur in den Wintermonaten zum Einsatz. Zumal die Strompreise wie die Ölpreise in die Höhe klettern, wer weiß wohl wie hoch noch!?....ganz zu schweigen von den Spritpreisen...wo soll das noch hinführen?
Trotz alledem möchte ich nicht jammern, es gibt Leute die wirklich was zu jammern haben. Ich versuche halt bei Kleinigkeiten einzusparen. Kleinvieh macht bekanntlich ja auch Mist......und wenn schon keine Rentenerhöhung, diese 1%....lächerlich....aber wie gesagt Kleinviehmist auch da. Wird schon weitergehen. Wenn es ganz schlimm kommt wird halt der Rasen umgegraben und Kartoffeln angebaut und Kleinvieh gehalten .
Soviel zu meinen Gedankengängen in den eigenen vier Wänden, denn draußen in der Mittagshitze kann man sich gerade nur notfalls zum Wäscheaufhängen bewegen. Dafür habe ich ja drinnen den PC mit der Verbindung in die große weite Welt, wo ich meine Gedanken ins Internetall schicken kann und keiner widerspricht mir, oder vielleicht doch ? July 24
Leider soll es ja kein echter Hund mehr sein,
so erfreue ich mich zurzeit an diesem, den ich zum Geburtstag von Tochter und Familie geschenkt bekam.
Bei Wind kann er auch mit Kopf und Schwanz wackeln,
wie ein Wackeldackel.
...und man muss ihn nicht einmal Gassi führen .
Allen die mir noch nachträglich zum Geburtstag gratulierten,
ein
herzliches Dankeschön !
July 23
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....doch ein guter Trost ist es, wie Wilhelm von Humboldt behauptete.... und Recht hatte er:
Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters, den Dingen der Welt ihre Materielle Schärfe und Schwere zu nehmen
und sie mehr in das innere Licht der Gedanken zu stellen,
wo man sie in größerer, immer beruhigender Allgemeinheit übersieht.
Ansonsten ist mein gestriger Geburtstag normal wie immer verlaufen, mit einem gelungenen Grillfest und das Wetter hatte sich am Spätnachmittag auch noch gebessert.
Nur dass eine Fünf hinten dran kam und ich mich langsam daran gewöhnen kann, dass die nächste Null auch irgendwann ansteht.
Was heißt irgendwann, genau in fünf Jahren...oh Graus!
In den letzten Jahren kommt es mir nur vor, als würden die Jahre immer schneller an mir vorüber fliegen,
wie die Blütenblätter im Wind.
Da befürchte ich, dass die Null auch ganz bald da ist, viel zu bald und ob ich mich mit der Zahl dann auch anfreunden kann?
Doch in dem Moment, wo die Trauer über die schnell da hinfliegenden Jahre mich übermannt, werde ich mir diesen Humboldt-Ausspruch immer wieder zu Gemüte führen,
außerdem ist es ja, wie es ist und unabänderlich.
| July 18
Zur Zeit ist in meinem Garten Tomatenerntezeit und es sind gerade nicht nur ganz viele, wie hier:
...sondern auch seltsame und ulkige Exemplare dabei, wie hier:
...dann gibt es da noch die Schwergewichtigen, wie hier:
Ach ja...und nicht zu vergessen, die Kleinen, wie hier:

July 17
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Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge,
Flüsse und Städte darin denkt,
aber hie und da jemanden wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben,
das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten.
Johann Wolfgang von Goethe
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July 14
Brezelfest in Speyer
Über fünf Tage hinweg bis zum Brillant-Abschluss-Feuerwerk am Dienstag, 15. Juli 2008 herrschen Jubel, Trubel und Heiterkeit auf der Festwiese unterhalb des Speyerer Doms. (Übrigens findet das Brezelfest jedes Jahr, beginnend freitags am 2. Wochenende im Juli statt). Modernste Fahrgeschäfte, Unterhaltungsbetriebe, Buden und Stände sorgen für ein stimmungsvolles Flair. Ist für Sie Geschwindikgkeit Trumpf, dann kommen Sie bei Fahrgeschäften wie „Take off“, Kettenflieger „Star Flyer“ oder „Wilde Maus“ auf Ihre Kosten. Wenn Sie es eher nostalgisch lieben, können Sie die gemächlichen Wellenbewegungen des Kettenkarusells geniesen oder das Riesenrad besteigen, das aus 50 Höhenmetern einen fantastischen Blick über Dom und Stadt hin zum Rhein oder der schönen Pfalz bietet. Neben aktuellen und klassischen Fahr- und Belustigungsgeschäften, erwarten Sie gemütliche Biergärten, ein großes Festzelt und tägliche Live-Musik auf drei Bühnen. Und am Brezelfest-Sonntag starten traditionsgemäß Brezelfestlauf und anschließend der Festzug (Umzugsstrecke) mit rund 100 Zugnummern durch die Speyerer Innenstadt.
Beim Umzug waren wir dann gestern dabei und ich hatte, wie man sieht, fleißig fotografiert. Die Untertitel zu den Bildern folgen demnächst noch.......aber es gibt für mich ja leider noch viel Anderes zu tun, als nur Spaces und Foren .
Geschichtliches über das Brezelfest
July 11 |  Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich, allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andre ist vergnüglich.  Joseph Maria von Radowitz 1839-1912 | | | July 05
Wohltuender und hübscher Thymian Noch eines meiner Lieblingskräuter ist der Thymian, der in meinem Garten mit seinen kleinen Mausohrblättchen und winzigen Blüten nicht nur hübsch aussieht, sondern so gut wie jedem Fleisch und Fischgericht in meiner Küche Verwendung findet. Auch in Kartoffelgerichten, Kartoffel- und Gemüsesuppen, Salaten und sehr gerne in Tomatensoßen mit Rosmarin und Salbei zusammen. Es gibt viele verschiedene Sorten (etwa 20 Sorten las ich irgendwo), vom Zierthymian bis zum mediterranen „echten“ Thymian (Thymus vulgaris – Gewürz-Thymian, Garten-Thymian, Römischer Quendel) ist ein 10 bis 40 cm hoher verholzender Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler mit buschig-aufrechtem, verzweigtem Wuchs. Die ausdauernde Pflanze wächst Jahr für Jahr pflegeleicht im Kräutergarten und duftet herrlich würzig. Im Sommer lässt er kleine zartrosa bis lila Blüten sprießen. Bis in den Winter hinein kann man frische Blätter ernten. Allein in meinem Garten wachsen vier verschiedene Sorten, davon bildet eine Zier-Sorte einen schönen dichten Flor im Vorgarten und verdeckt ein paar unansehnlich zersprungene Terrassenplatten. Eine andere Sorte, auch Kaskadenthymian genannt wächst in einem vernachlässigtem Eck im Kräutergarten, in den nur bei Regen, Wasser hin gelangt. Auch er breitet sich wie ein dicker Teppich aus und wuchert richtig, liebt anscheinend unseren trockenen Sandboden. Die Thymiane bevorzugen sowieso helle und trockene Standorte mit nährstoffarmen und sandigen Böden und finden sich an Wegrändern, auf trockenen Wiesenflächen, gedeihen auch sogar auf Mauern. Der Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze bei Husten und Halsschmerzen und wirkt desinfizierend.
.....doch ich bin überzeugt, ein schön bepflanzter Balkon mit einem kleinen Kräutergärtchen-bzw. Kräuterkasten, evtl. auch noch Kübeltomaten, kann seinen Besitzer ebenso erfreuen! July 04  Sommer Sieh, wie sie leuchtet, Wie sie üppig steht, Die Rose - Welch satter Duft zu dir hinüber weht! Doch lose Nur haftet ihre Pracht - Streift deine Lust sie, Hältst du über Nacht Die welken Blätter in der heißen Hand ... Sie hatte einst den jungen Mai gekannt Und muss dem stillen Sommer nun gewähren - Hörst du das Rauschen goldener Ähren? Es geht der Sommer über's Land ... 
Thekla Lingen 1866-1931 | | July 02
© by Gisela
Gefüllte Zucchini
Heute mal ein passendes Rezept für diese Jahreszeit. Mit dem Spargel-Rezept war ich ja ein bisschen spät dran.
Da ich gerade Zucchini-Schwemme im Garten habe, ein Zucchini-Rezept.
Vor ein paar Tagen unser Mittagessen:
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Zutaten:
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250-300 g Hackfleisch (gemischtes, Schwein und/oder Rind, vom Kalb oder Geflügel. Ich nahm Kalbs-Hackfleisch)
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2 mittlere Zucchini
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1 kleine Zwiebel
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1 Knoblauchzehe
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1 Toastbrotscheibe, geröstet
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1 Ei
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ein paar Zweige Perersilie
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1 -2 Zweige Thymian oder Rosmarin oder Beides
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ein paar getrocknete Tomaten (kann man auch weglassen)
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1 Tomate
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Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer oder Chili
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Olivenöl, oder evtl. ein anderes Öl
Zubereitung:
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Die Zucchini langs halbieren und die Hälften mit einem Eßlöffel aushöhlen.
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Das Innere fein hacken.
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Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in etwas Öl in einer Pfanne leicht andünsten.
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Toastbrot einweichen und zu dem Hackfleisch geben, wie auch die gedünsteten Zwiebeln.
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Mit Ei, (evtl. feingehackte, getrocknete Tomaten), gehackte Petersilie, Gewürze und einem Teil des gehackten Zucchiniinneren vermengen.
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In die Zucchinihälften füllen.
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In eine flache Pfanne setzen und drumherum das restliche Zucchiniinnere legen, dazu eine gewürfelte Tomate, Thymianzweige, evtl. auch noch geschnittene, getrocknete Tomaten dazwischen und drumherum legen und mit Pfeffer, Salz und Chili würzen.
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Olivenöl darüber träufeln und bei etwa 180 Grad in 35-45 Minuten im Backofen garen.
Eventuell noch Ofen-Kartoffeln mitgaren.
Es passt aber auch Reis sehr gut dazu.
Ofenkartoffeln mit Rosmarin und ganzen Knoblauchzehen July 01
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Ein grünes Blatt
Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so im Wandern mit,
Auf daß es einst mir möge sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.
Theodor Storm
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